Wenn Dà Chù in Ihrer Lesung erschienen ist, benennt das Buch einen Zustand, in dem die Speicherung dem Ausgeben vorangeht. Der Zustand lautet: Es ist Zeit, Kraft, Wissen, Verbindung anzuhäufen — nicht aus Geiz, sondern damit später eine wirklich tragfähige Bewegung möglich wird.
Himmel im Innern des Berges: in der klassischen Bildwelt das Bild des Verborgenen, das größer ist als seine Hülle. Der Berg fasst die schöpferische Kraft des Himmels, bis sie reif geworden ist; das ist die große Zähmung — keine Unterdrückung, sondern eine ehrgeizige Erziehung.
Was das Buch rät, hat zwei Seiten: einerseits gehe man hinaus, esse nicht zu Hause — also: wirke nicht im engen privaten Kreis, sondern im weiten öffentlichen Raum, dort wo die gesammelte Kraft wirklich gebraucht wird. Andererseits ehre man die Vorfahren und die alten Worte, denn das Sammeln lebt aus der Tiefe der Tradition.
Dà Chù steht im Buch zwischen Wú Wàng und Yí — Unschuld und Nahrung. Das Buch sagt damit: Wer das junge Licht geschützt hat und es noch ehrlich bewahrt, dem fällt jetzt die Aufgabe der ernsten Vorratswirtschaft zu. Es ist die Schwelle vom Kindlichen zum Verantwortlichen.