Wenn Suí in Ihrer Lesung erschienen ist, benennt das Buch einen Zustand, in dem das Eigene erst dann zur Geltung kommt, wenn es sich auf etwas Größeres bezieht. Der Zustand lautet: Es gibt eine Strömung, eine Person, eine Lage, der zu folgen jetzt richtig ist — vorausgesetzt, das Folgen wird mit offenen Augen gewählt.
Donner unter See: der jüngere Sohn ruht unter der jüngeren Tochter, eine Lage der bewussten Unterordnung. In der klassischen chinesischen Bildwelt ist Suí die Tugend dessen, der die Stunde lesen kann — der weiß, wann er anführt und wann er sich anschließt, ohne darin sein Wesen zu verlieren.
Was das Buch rät, ist eine bestimmte Strenge in der Wahl. Folgen Sie dem, was den vier Tugenden — ursprünglich, durchdringend, fördernd, beharrlich — entspricht, und Ihr Folgen ist ohne Tadel. Folgen Sie dem Bequemen, dem Lauten oder dem Vertrauten ohne Prüfung, und die Bewegung trägt Sie an einen Ort, den Sie nicht wollten.
Suí steht im Buch nach Yù — der Begeisterung. Das Buch sagt damit: Wer sich bewegen lässt, muss als nächstes lernen, wem er folgt. Die Nähe der beiden Hexagramme ist kein Zufall; das eine fragt nach der Stimmung, das andere nach der Richtung.